Schlagwort: Charles S. Peirce

„Der Proceß“, als Zeichen gelesen:

Ch.S. Peirces Zeichentriade als hermeneutische Möglichkeit der Durchdringung komplexer Strukturen in Kafkas Fragmentroman „Der Proceß“

Von: Jan Heidamke

Abstract: Franz Kafkas Fragmentroman „Der Proceß“ (1914/15) gilt als prototypischer Roman der Moderne und stellt auch heute noch durch seinen schwer zugänglichen Handlungsverlauf zahlreiche Leser vor das Problem der mangelnden hermeneutischen Eindeutigkeit. Im Rahmen dieser Arbeit soll der Versuch unternommen werden, sich dem Werk auf eine neue Weise durch die Zeichentriade aus Objekt, Repräsentamen und Interpretant nach Ch.S. Peirce zu nähern und die Funktionslogik des Romans somit unter unkonventionellen Gesichtspunkten semiotisch deutbar zu machen.

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“Three Cameras! And we got nothing!”

Medientechnische Strategien zur Darstellung außersinnlicher Phänomene im Medium Film

Von: Tobias Martin Schwaiger

Abstract: Der Text analysiert verschiedene Vertreter des zeitgenössischen Horrorfilms in Bezug auf ihre Repräsentation von Besessenheit als Topos des Außersinnlichen. Dabei soll vor allem die Rolle der medialen Rahmung sowie die Relevanz der einzelnen Klassen der zweiten Zeichentrichotomie nach Peirce bezüglich der Darstellung von Undarstellbarem untersucht werden.

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The only thing we have to fear is fear itself.

Horror as a semiotic medium in Amnesia: The Dark Descent

Von: Tom Reiss
Abstract: This paper analyzes the semiotic structure of the gameplay in the 2010 video game Amnesia: The Dark Descent, focusing particularly on representations and experiences of horror. The paper furthermore explores the connections between video gaming, horror and the notion of general interactivity in aesthetic experiences and fan cultures.

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© 2017 Münchner Semiotik, ISSN 2365-0230

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