Schlagwort: Literatursemiotik

„Der Proceß“, als Zeichen gelesen:

Ch.S. Peirces Zeichentriade als hermeneutische Möglichkeit der Durchdringung komplexer Strukturen in Kafkas Fragmentroman „Der Proceß“

Von: Jan Heidamke

Abstract: Franz Kafkas Fragmentroman „Der Proceß“ (1914/15) gilt als prototypischer Roman der Moderne und stellt auch heute noch durch seinen schwer zugänglichen Handlungsverlauf zahlreiche Leser vor das Problem der mangelnden hermeneutischen Eindeutigkeit. Im Rahmen dieser Arbeit soll der Versuch unternommen werden, sich dem Werk auf eine neue Weise durch die Zeichentriade aus Objekt, Repräsentamen und Interpretant nach Ch.S. Peirce zu nähern und die Funktionslogik des Romans somit unter unkonventionellen Gesichtspunkten semiotisch deutbar zu machen.

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Die Macht des Signifikanten in Robbe-Grillets „Augenzeuge“

Von: Nina Ort

Abstract: Die Macht des Signifikanten lässt sich an diesem literarischen Text des Nouveau Roman exemplarisch aufzeigen: Während das Imaginäre den Protagonisten – und mit ihm den Leser – in einen phantasmatischen Strudel zu reißen droht, ist es ein leerer Signifikant in Form einer Zigarettenschachtel, der sein Geschick tatsächlich lenkt und dirigiert.

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© 2017 Münchner Semiotik, ISSN 2365-0230

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